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17.11.2018 / Geschichte / Seite 15

Arisches Italien

Vor 80 Jahren erließen die Faschisten in Rom das antisemitische Gesetz zum Schutz der »italienischen Rasse«

Knut Mellenthin

Am 17. November 1938 unterschrieb der italienische König Vittorio Emanuele III. die »Provvedimenti per la difesa della razza italiana«, das Gesetz »zum Schutz der italienischen Rasse«. Damit wurden auf einen Schlag die meisten judenfeindlichen Bestimmungen eingeführt, die in Deutschland seit der Machtübernahme der Nazis schrittweise erlassen worden waren.

Italien wurde seit dem 31. Oktober 1922 von den Faschisten unter Führung Benito Mussolinis regiert. Der Antisemitismus war bis 1938 nicht Teil ihres offiziellen Programms gewesen. Juden konnten ohne weiteres Mitglieder der faschistischen Partei sein, einige gehörten sogar deren Führung an.

Die Bestimmungen vom 17. November 1938 werden meist als erste judenfeindliche Maßnahme der Faschisten überhaupt beschrieben, was jedoch nicht ganz richtig ist. Denn schon vorher war am 5. September 1938 das Gesetz »zum Schutz der Rasse an den Schulen« und zwei Tage darauf das Gesetz »zum Umgang mit ausländischen J...

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