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17.11.2018 / Feuilleton / Seite 11

Die leise Gefährlichkeit. Zum Tod Rolf Hoppes

F.-B. Habel

Am Nikolaustag 1930 wurde Rolf Hoppe im Harz geboren und wuchs dort auf, aber seit 1961 waren Dresden und im besonderen das dortige Staatstheater seine (künstlerische) Heimat – auch wenn er in Berlin oder Salzburg gastierte. Hoppe spielte viele Jahre lang bei Film und Fernsehen eher kleine Rollen, aber mit einer Ausstrahlung, die den Zuschauer in den Bann zog. Bei den Bösewichtern, die er darstellte, suchte er die verborgene Seiten. Mit den Fieslingen, die er in den Indianerfilmen der DEFA verkörperte, wurde er berühmt und berüchtigt. Keiner war von so abgefeimter Brutalität, so feister, aber leiser Gefährlichkeit. Seine Töchter wurden in der Schule zeitweise gemobbt, weil er 1969 in »Weiße Wölfe« angeblich Gojko Mitic (in der Rolle des Weitspähenden Falken) erschossen hatte. Das stimmte gar nicht!

Im gesamte...

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