Gegründet 1947 Freitag, 6. Dezember 2019, Nr. 284
Die junge Welt wird von 2220 GenossInnen herausgegeben
17.11.2018 / Ansichten / Seite 8

Unter Kontrolle Brüssels

Großbritannien nach »Brexit«-Deal

Christian Bunke

Die einzigen, die etwas Gutes über den zwischen Großbritannien und der Europäischen Union ausgehandelten »Brexit«-Deal zu sagen haben, sind die auf der Insel ansässigen multinationalen Großbanken und Konzerne sowie führende EU-Politiker. Am liebsten wäre ihnen ein »Brexit vom Brexit«, also ein Verbleib Großbritanniens in der EU. Bis dahin tut es auch der auf ewig verlängerbare Verbleib des Vereinigten Königreiches im gemeinsamen Binnenmarkt – solange Brüssel die Bedingungen diktieren kann.

Theresa Mays Tory-Regierung steht nun vor einer Zerreißprobe. Eine parlamentarische Mehrheit für den Deal gibt es derzeit nicht. Es gibt Anzeichen, dass sich das EU-Verhandlungsteam dessen bewusst war. Im Vertragswerk finden sich Passagen, die festlegen, dass Großbritannien an einem neoliberalen Kurs festhalten muss, solange die Übergangsfrist nach dem formalen EU-Austritt am 29. März 2019 gilt. Das Ende dieser Überg...

Artikel-Länge: 2837 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €