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15.11.2018 / Feuilleton / Seite 11

»Der Wind schreit Scheiße«

Eine Lobeshymne zum 70. Geburtstag von Georg Ringsgwandl

Maximilian Schäffer

Für Klaus Nomi fand man einst die Bezeichnung »singender Konditor aus Immenstadt«. Im gleichen Zug könnte man Georg Ringsgwandl als den »singenden Kardiologen aus Bad Reichenhall« bezeichnen. Ganz so ist es aber nicht. Ringsgwandl ist und bleibt eine der vielseitigsten Figuren der bayerischen Musiklandschaft. Vielen kann man dort leider nicht mehr vertrauen. Die Biermösl Blosn haben sich 2012 aufgelöst, und der Söllner Hans hat sein jüngstes Album auch schon »Genug« genannt. Haindling hingegen spielen mittlerweile scheinbar ohne rechte Scheu auf patriotischen »Heimatliebe«-Festivals.

Seit den späten 1970er Jahren wurde Georg Ringsgwandl, der Mann mit dem allzu bayerischen Nachnamen und dem charakteristischen Zinken im Gesicht in der Münchner Kleinkunstszene umtriebig. In den 80ern wurde es mit der Musik ernster, worauf der erste Tonträger 1986, bezeichnenderweise »Das Letzte« genannt, erschien. Darin geht es um die Themen der Zeit und der Region: Atomkraf...

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