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15.11.2018 / Inland / Seite 2

»Auch kleinere Schiffe können Menschen helfen«

Seenotretter der »Mission Lifeline« kämpfen um Freigabe ihres Schiffes. Neues Flottenprojekt mit Segelbooten gestartet. Ein Gespräch mit Axel Steier

Kristian Stemmler

Die von Ihrer Organisation betriebene »Life­line« wurde Anfang Juli in Malta unter dem Vorwand an die Kette gelegt, das unter niederländischer Flagge fahrende Rettungsschiff sei nicht ordnungsgemäß registriert. Was hat sich seitdem getan?

Die Lifeline ist immer noch unter Beschlagnahme eines maltesischen Gericht. Nächster Verhandlungstermin ist der 19. November.

Was wird Gegenstand der Verhandlung sein?

Es geht momentan um Listen mit Fragen, die von den niederländischen Behörden nicht beantwortet werden. Sollte das Schiff endgültig beschlagnahmt werden, könnten wir ein anderes kaufen und das dann unter dem Namen »Lifeline 2« betreiben. Da muss allerdings die Frage der Flagge vorher geklärt werden. Unser Problem ist momentan nämlich, dass kein Staat uns eine gibt.

Die rechte Wochenzeitung Junge Freiheit meldete am 24. Oktober, die Lifeline wolle unter deutscher Flagge auslaufen. Die Kovorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, nahm das auf und h...

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