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13.11.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Billiges Öl

Trotz US-Sanktionen gegen Iran fallen Preise kontinuierlich. OPEC-Staaten wollen Förderung drosseln

Knut Mellenthin

Trotz der am 5. November reaktivierten US-Sanktionen gegen den Erdölexport des Iran sinkt der Weltmarktpreis des strategisch wichtigen Rohstoffs. Das widerlegt manche Prognosen, nicht zuletzt die der iranischen Regierung. Als Reaktion beabsichtigen Saudi-Arabien und andere OPEC-Staaten jetzt eine Senkung ihrer Fördermengen, um den Preisverfall aufzuhalten. Der Preis pro Barrel fiel am Sonntag zum zweiten Mal in diesem Monat unter 70 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit April. Nach der Ankündigung erholte er sich sofort etwas und lag am Montag vormittag bei mehr als 71 Dollar. Seinen Höchststand hatte er am 9. Oktober mit zeitweise über 86 Dollar erreicht. Seither fällt der Preis kontinuierlich.

Die globale Ölproduktion und der weltweite Verbrauch liegen gegenwärtig jeweils im Bereich von ungefähr 95 Millionen Barrel pro Tag (bpd), mit Abweichungen nach oben und unten. 37 bis 38 Millionen bpd Öl werden international gehandelt. Iran war daran in der...

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