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17.11.2018 / Wochenendbeilage / Seite 6 (Beilage)

Im Rhythmus der Maschinengewehre

Edlef Köppens »Heeresbericht« ist eines der wichtigsten literarischen Zeugnisse des Ersten Weltkrieges. Eine Wiederentdeckung

Ludwig Lugmeier

»Köppens Frontbericht ist eines der echtesten und nachhaltigsten Dokumente des Krieges.« (Der Tag, Berlin)

»Es ist das bisher ungeheuerlichste Zeugnis vom Kriege, das wir besitzen.« (Hannoverscher Anzeiger)

»Es ist so bezwingend, überzeugend und auch menschlich geschlossen, dass (…) dieses Kriegsbuch zu den allerbesten gehört und den Wert eines historischen Dokumentes besitzt.« (Neue Rundschau)

In Die Literaturen schrieb Guido K. Brand, Edlef Köppens »Heeresbericht« sei eine Anklage, ein wilder Protest und ein Dokument des deutschen Volkes. Ernst Toller zog vor Köppen den Hut: »Er hat (neben Plievier) das mutigste Kriegsbuch geschrieben, das bisher in Deutschland veröffentlicht wurde.« Und für Gottfried Benn war der »Heeresbericht« schlicht »groß und wahr«. Weshalb aber ist dieser Roman nicht bekannt?

1928, zehn Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs, wurde der Büchermarkt mit Kriegsliteratur überschwemmt. Die pazifistischen und antimilitaristisch...

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