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09.11.2018 / Ausland / Seite 7

Politischer Prozess

Ecuadors Justiz wirft dem früheren Präsidenten Rafael Correa Beteiligung an einer Entführung vor. Nachfolger Moreno in der Kritik

Volker Hermsdorf

Ecuadors früherer Präsident Rafael Correa ist von der Justiz des südamerikanischen Landes angeklagt worden. Richterin Daniella Camacho ordnete am Mittwoch nachmittag (Ortszeit) die Eröffnung eines Strafverfahrens gegen den ehemaligen Staatschef an. Correa und drei weiteren Beschuldigten wird vorgeworfen, 2012 an der Entführung des Oppositionspolitikers Fernando Balda aus Kolumbien beteiligt gewesen zu sein.

Der Konservative hatte sich 2012 nach Kolumbien abgesetzt, nachdem er in Ecuador wegen Verleumdung zu zwei Jahren Haft verurteilt worden war. In Kolumbien sollte Balda dann offenbar entführt werden, wurde jedoch von der kolumbianischen Polizei rechtzeitig befreit. Bogotá wies Balda später aus, weil er sich illegal im Land aufgehalten habe, und überstellte ihn an Ecuador, wo er seine Haft verbüßte. Nun wirft Balda Correa vor, den Entführungsversuch in Auftrag gegeben zu haben.

Correa, der von 2007 bis 2017 an der Spitze des Landes stand, weist jede Bete...

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