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07.11.2018 / Antifa / Seite 2

»Zurückweichen kann niemals eine Lösung sein«

Rechte Demonstrationen und linke Bildungsarbeit: Der 9. November in Chemnitz. Ein Gespräch mit Robin Rottloff

Markus Bernhardt

Am 9. November jährt sich zum 80. Mal die sogenannte Reichspogromnacht. Ihr Bündnis ruft dazu auf, am kommenden Freitag in Chemnitz verschiedene Orte faschistischer Verbrechen aufzusuchen. Was genau ist geplant?

Wir organisieren einen sogenannten Täterspurenrundgang, den wir in ähnlicher Form auch schon zum 5. März, also dem Tag der Bombardierung von Chemnitz im Jahr 1945, durchführten. Zu den Aufmärschen der Nazis, die hier in der Stadt traditionell am 5. März stattfinden, haben übrigens teilweise dieselben Personen aufgerufen, die jetzt die Freitagsdemonstrationen von »Pro Chemnitz« veranstalten. Und auch am kommenden Freitag aufmarschieren wollen.

Was genau wollen Sie mit dem »Täterspurenrundgang« erreichen? Was kann man sich darunter vorstellen?

Unser Ziel ist es, aufzuzeigen, wer die Täter in Chemnitz waren. Das heißt konkret: Wer hat deportiert? Wer hat von Zwangsarbeit profitiert? Wer hat vor Ort maßgeblich das menschenverachtende System Hitler mit...

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