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06.11.2018 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Vier Tage sind genug

Spanische Gewerkschaft UGT schlägt Arbeitszeitverkürzung vor.

Carmela Negrete

Die Firmen produzieren dank Maschinen schneller und billiger. Die Menschen sollten deshalb auch weniger arbeiten. Was nach einer radikalen Maßnahme klingt, fordert jetzt die größte spanische Gewerkschaft UGT, der Generalverbund der Arbeiter (Unión General de los Trabajadores): eine Arbeitswoche von vier Tagen bei vollem Lohnausgleich. Dies ist als Gegenmaßnahme zu den negativen Konsequenzen der Digitalisierung in der Arbeitswelt gedacht. Der gewerkschaftspolitische Sekretär der der sozialdemokratischen Partei PSOE (Partido Socialista Obrero Español) nahestehenden UGT, Gonzalo Pino, präsentierte letzte Woche gemeinsam mit ihren Experten für Digitalisierung, José Valera, eine wissenschaftliche Studie zur Zukunft der Arbeitswelt. Auf Grundlage dessen fordert die UGT, dass die Gewerkschaften gesetzlich in die Entscheidungsprozesse, die die Digitalisierung in Firmen und deren Konsequenzen betreffen, eingebunden werden.

Schon heute ist es in Spanien möglich, di...

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