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06.11.2018 / Thema / Seite 12

Den eigenen Gefühlen nachspüren

Zum 125. Todestag von Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Möglichkeiten und Grenzen bürgerlicher Musik

Kai Köhler

Tschaikowskis Musik ist beliebt. Sie bietet einprägsame Melodien, klare Formen, eine effektvolle Instrumentation; überhaupt viel Abwechslung und großes Gefühl. Das gilt jedenfalls für das Dutzend Kompositionen, das hierzulande Konzertveranstaltern gefüllte Säle sichert und das viel umfangreichere Gesamtwerk nur unzureichend repräsentiert.

Beliebt zu sein, hat auch Nachteile. Das gilt nicht nur für Komponisten der klassischen Musik – auch manche Hörer von Rock oder Jazz verachten das Marktgängige und schwören auf ihren Geheimtip. Das ist immerhin ein Kriterium, wenn auch nicht in jedem Fall das richtige. Bei der Klassik jedoch sind die Verhältnisse, zumindest auf den ersten Blick, weniger klar.

Wer nichts kennt, kennt trotzdem das Viertonmotiv, mit dem zu Beginn von Beethovens Fünfter Sinfonie angeblich das Schicksal an die Pforte klopft, und vom selben Beethoven die Freude, schöner Götterfunken. Dennoch wagt es niemand, den Komponisten als trivial abzuwer...

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