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06.11.2018 / Ausland / Seite 7

Im Rathaus unerwünscht

Bei den Bürgermeisterwahlen zeigten die Polen der Regierungspartei auch im zweiten Durchgang die gelbe Karte

Reinhard Lauterbach, Poznan

Die polnischen Oppositionsparteien haben auch bei der zweiten Runde der Bürgermeisterwahlen am Sonntag die Serie ihrer Erfolge auf lokaler Ebene fortgesetzt. Nachdem bereits in der ersten Runde am 21. Oktober die Rathäuser der meisten Großstädte an Kandidaten der liberalen »Bürgerallianz« gegangen waren, wurden jetzt auch in den prestigeträchtigen Großstädten Gdansk und Krakow die von der Opposition unterstützten Bewerber mit großer Mehrheit bestätigt. Die Serie der Oppositionserfolge setzte sich auch in Regionen fort, die bei den Regionalwahlen am 21. Oktober mehrheitlich für die regierende Partei »Recht und Gerechtigkeit« (PiS) gestimmt hatten, etwa im zentralpolnischen Kielce, in Radom südlich von Warschau und selbst in kleineren Städten der ostpolnischen Regionen Lublin, Karpatenvorland und Podlasie.

Zu den wenigen Städten, in denen die PiS-Kandidaten siegreich waren, gehören Chelm an der Grenze zur Ukrai­ne und Wadowice, der Geburtsort des polnischen...

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