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05.11.2018 / Inland / Seite 2

»Kämpfe offensiv führen, aus der Deckung kommen«

5. »Antifa-Kongress Bayern« am Sonntag beendet. Debatten über Rechtsruck und erfolgreiche linke Gegenstrategien. Ein Gespräch mit Maria Wajda

Sebastian Lipp

Der 5. »Antifa-Kongress Bayern« endete mit einer Gedenkveranstaltung unter dem Titel »Erinnern heißt kämpfen«. Wie ist das zu verstehen?

Die Nacht vom 9. zum 10. November 1938 markierte den Übergang von Diskriminierung und Ausgrenzung zu offener Feindschaft und der systematischen Vernichtung jüdischen Lebens in Deutschland und Europa. Das Erinnern und Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus bedeutet eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Es ist auch ein Auftrag für die Gegenwart, allen Versuchen einer Umdeutung und Verharmlosung der Geschichte entschieden entgegenzutreten und ein erneutes Erstarken faschistischer Kräfte zu verhindern.

Welchen Beitrag konnte das Treffen in München dazu leisten?

Im Widerstand gegen die AfD und die anderen rechten Parteien im Landtagswahlkampf haben wir gesehen, dass es in Bayern sehr viele Orte gibt, wo Leute auf die Straße gehen und sich auch entschieden für eine linke und antirassistische Po...

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