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02.11.2018 / Ausland / Seite 2

»Einzig mögliche Form des Kampfes ist international«

Frauenorganisation »Pan y Rosas« kämpft unter anderem in Argentinien gegen Unterdrückung und Kapitalismus. Ein Gespräch mit Celeste Murillo

Eleonora Roldán Mendívil

Sie sind Mitglied der Frauengruppe »Pan y Rosas«, zu Deutsch »Brot und Rosen«. Warum dieser Titel?

Der Name Pan y Rosas wurde nach dem Streik der Textilarbeiterinnen von 1912 in Lawrence, im US-Bundesstaat Massachusetts, gewählt. Dieser Slogan fasste den Kampf für die wirtschaftlichen Rechte, symbolisiert durch Brot, und die politischen Rechte der Frauen, symbolisiert durch Rosen, zusammen. Für uns steckt darin die Idee unseres heutigen Kampfes gegen Unterdrückung aus der Perspektive der Arbeiterklasse.

Was sind die Ziele von »Pan y Rosas«?

Wir kämpfen für die Emanzipation der Frauen. Wir sind Marxistinnen, und der Feminismus, für den wir kämpfen, ist ein sozialistischer und antikapitalistischer. Wir glauben, dass es in der heutigen Welt nicht möglich ist, nationale Ziele zu verfolgen, denn der Kampf gegen die Unterdrückung der Frau ist für uns nur in enger Verbindung mit dem Kampf gegen den Kapitalismus denkbar. Und die einzige mögliche Form dieses Kampf...

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