Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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01.11.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Unterstützung für Eskalation

Rückendeckung für Provokation im Asowschen Meer

Reinhard Lauterbach

Zur Lage im Donbass könnten sich Angela Merkel und Petro Poroschenko im Grunde kurz fassen. Denn die Standpunkte sind bekannt: Russland solle seine »Aggression« gegen die Ukraine einstellen und die Kontrolle über das Aufstandsgebiet von 2014 zum Zweck der »Abwicklung« der beiden international nicht anerkannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk einer UN-Blauhelmtruppe überlassen. Die wird so schnell nicht kommen, weil Russland sie nur mit einem anderen, begrenzten Mandat will und von Ki ew die Erfüllung der 2015 in Minsk vereinbarten politischen Zugeständnisse verlangt.

Weil sich hier nichts bewegt, will die ukrainische Seite die wachsenden Spannungen im Gebiet des Asowschen Meeres zur Sprache bringen – Spannungen, zu denen sie selbst zumindest beiträgt. Seit der Fertigstellung der Brücke von der russischen Taman-Halbinsel auf die Krim in diesem Jahr klagt die Ukraine über Behinderungen des Schiffsverkehrs in ihre Häfen Berdjansk und Mariupol durch russis...

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