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29.10.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Myanmar setzt auf China

Investoren gesucht: Drohende Sanktionen des Westens lassen Regierung noch stärker auf Partner aus der Region hoffen

Thomas Berger

Ein Land braucht Geld und bietet wirtschaftliche Chancen. Myanmars Regierung will in den nächsten zwei Jahrzehnten insgesamt 200 Milliarden Dollar an Investitionen ins Land locken. Bedingung: »Verantwortungsvoll« sollten die Geldgeber sein. Dieses ehrgeizige Ziel steht nicht nur im Kontrast zum zuletzt spürbar zurückgehenden Interesse von Investoren an Projekten in dem südostasiatischen Land. Über dem Staat schwebt auch das Damoklesschwert neuer Sanktionen westlicher Staaten. Die geißeln das militärische Vorgehen gegen Rebellen und der darauffolgenden Fluchtwelle der muslimischen »Rohingya«-Minderheit vor einem Jahr. Andere Partner halten dem Land vorerst die Treue. Das zeigte sich gerade bei einem Investmentgipfel in der chinesischen Sonderverwaltungszone und wichtigen Wirtschaftsmetropole Hongkong diese Woche.

Seit Wochen wird in westlichen Medien über gravierenden Menschenrechtsverletzungen berichtet, die es seit 2017 im Zusammenhang mit der Massenfluc...

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