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27.10.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Der »kritische« Journalist und die Muslimbrüder

Chaschukdschi war kein Liberaler, er unterstützte die Monarchien und Sultanate im Nahen Osten

Wiebke Diehl

Im Sommer 2017 verließ der saudische Journalist Dschamal Chaschukdschi unter dem Eindruck einer verschärften Gangart des saudischen Königshauses gegen Kritiker aller Couleur das Land. Der brutale Mord an dem Journalisten, der zuletzt unter anderem für die Washington Post schrieb, ist keinesfalls der erste solche Vorfall in der Geschichte Saudi-Arabiens, zugleich steht er aber beispielhaft für die zunehmende Repression in dem Land und stellt deren vorläufigen Höhepunkt dar.

Chaschukdschi war entgegen den meisten Darstellungen alles andere als ein ausgewiesener Kritiker der saudischen Monarchie. Nach dem Vorbild seiner Familie, deren Mitglieder sich als Waffenhändler, politische Berater, sein Großvater gar als Leibarzt des Staatsgründers König Abdulasis ibn Saud, im engsten Machtzirkel Riads bewegten, hatte sich Chaschukdschi früh von einflussreichen Prinzen protegieren lassen. Sie machten ihn zum Chefredakteur saudischer Zeitungen, zudem soll er für den Ge...

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