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25.10.2018 / Sport / Seite 16

»Es geht um Solidarität«

Der junge englische Zwölfligist Clapton CFC ist ein linker Klub in Faneigentum. Ein Gespräch mit Fußballaktivist Thom

Christian Bunke

Während die Spitzenklubs des englischen Fußballs von Oligarchen, diversen Diktatoren aus dem Nahen Osten sowie undurchsichtigen Finanzkonglomeraten dominiert werden, tut sich seit einigen Jahren in den unteren Ligen etwas. Das Zauberwort heißt »Fan ownership«, zu deutsch »Mitgliederverein«. Mit Beginn der diesjährigen Fußballsaison ist in London der Clapton CFC hinzugestoßen. Weltweit berühmt wurde er für ein Auswärtstrikot in den Farben der Zweiten Spanischen Republik, mit welchem die Internationalen Brigaden im Spanischen Krieg gewürdigt werden.

Der Clapton CFC existiert, weil die Fans Stress mit dem Eigentümer des seit 1877 bestehenden Clapton FC hatten. Große Teile der Fans hatten die vergangene Saison boykottiert, weil der Eigentümer die Heimspielstätte, den »Old Spotted Dog«, in ein Immobilienspekulationsobjekt umwandeln wollte. Deshalb spielt der Clapton CFC auch im Exil, nämlich im benachbarten Londoner Stadtteil Walthamstow. Und jetzt?

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