Gegründet 1947 Sa. / So., 16. / 17. Februar 2019, Nr. 40
Die junge Welt wird von 2161 GenossInnen herausgegeben
23.10.2018 / Inland / Seite 5

UPD bleibt abhängig

Bundesregierung:»Gemeinnützige« Patientenberatung soll weiter einer pharmanahen Konzernholding gehören

Ralf Wurzbacher

Die Bundesregierung will keinerlei Konsequenzen daraus ziehen, dass die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) neuerdings als Anhängsel der Pharmaindustrie agiert. Veränderungen in der Unternehmens- und Gesellschafterstruktur hätten »keine unmittelbaren Auswirkungen auf die vertraglichen Beziehungen des GKV-Spitzenverbandes mit der Sanvartis GmbH und der UPD gGmbH«, heißt es in der Antwort auf eine kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke. »Die geschlossene Fördervereinbarung besteht unverändert fort«, befindet darin die parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, Sabine Weiss. Auch in Zukunft soll alles bleiben wie gehabt: Eine Anpassung der gesetzlichen Vorgaben werde »für nicht notwendig erachtet«.

Ende August hatte jW berichtet, dass die »gemeinnützige« und in gesetzlichem Auftrag tätige Anlaufstelle für hilfesuchende Patienten in den Besitz einer Holding unter Führung des Pharmadienstleisters Careforce über...

Artikel-Länge: 4356 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €