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05.02.1998 / Ansichten / Seite 0

»Krise - ein Vorgang zur Veränderung des Vorherrschenden«

Ein Gespräch mit Manfred Wekwerth

Arnold Schölzel

In der großen Berliner Ausstellung zum 100. Geburtstag zeigt die Akademie der Künste Brecht als Vielverarbeiter, als jemanden, der sich stets mit erstklassigem Material ausgestattet hat, in der Philosophie, in der Kunst, in der Literatur. Es scheint aber das strukturierende Zentrum zu fehlen. Aneignung des Marxismus, Umgang mit marxistischer Theorie, mit Dialektik - das ist dort nur eines unter vielen Kapiteln. Von einem Ausstellungsbesucher war zu hören: »Ist ja unglaublich, wie der sich dialektisch aus allem immer rausgezogen hat.« Das erscheint repräsentativ: Auf der einen Seite Brecht als eine Art Bildungsbürger auf der anderen Seite: Dialektik war dort, wo er sich aus allem rausgezogen hat.

Das stimmt ja nicht. Brecht hat sich nicht herausgehalten, sondern hat sich eingemischt. Das betrifft Kleinigkeiten wie den Brief an den Architekten Henselmann, der in der Ausstellung zu sehen ist, in dem er ihn auffordert, in der Wohnung eines Mitarbeiters fü...

Artikel-Länge: 15280 Zeichen

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