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22.10.2018 / Ausland / Seite 6

Gefangene des Neoliberalismus

Mexikanische Indígenas fordern Freilassung inhaftierter Aktivisten

Mumia Abu-Jamal

Während US-Präsident Donald Trump Mexiko androht, das Militär an der Grenze aufmarschieren zu lassen, um die Karawane Tausender Menschen aufzuhalten, die der Gewalt ihrer diktatorisch regierten mittelamerikanischen Länder entkommen wollen, geht es in dieser Kolumne um eine sogenannte alte Geschichte. Sie ist jedoch nicht wirklich alt, auch wenn es darin um Ereignisse geht, die etwa anderthalb Jahrzehnte zurückliegen. »Alt« im Sinne von historisch ist daran bestenfalls, dass die handelnden Personen Nachfahren der indigenen Ureinwohner der Amerikas sind. Und so steht ihr Kampf im direkten Zusammenhang mit dem jener Migrantinnen und Migranten, die jetzt auf ihrer Suche nach einer Zukunft von Honduras aus über Guatemala und Mexiko die Vereinigten Staaten von Amerika erreichen wollen.

Südwestlich von Mexiko-Stadt liegt in den Bergen am Rande des Nationalparks Nevado de Toluca der Ort San Pedro Tlanixco, in dem Nahua-Indígenas leben. Ende der 1990er Jahre drang...

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