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22.10.2018 / Sport / Seite 8

»Wir müssen um unsere Rechte kämpfen, Männer nicht«

FIFA verdoppelt Preisgeld für WM der Damen in Frankreich 2019. Dennoch kaum Förderung des Frauenfußballs. Gespräch mit Nilla Fischer

Gabriel Kuhn

Dies ist Ihre sechste und letzte Saison beim VfL Wolfsburg. Ist das Tri ple – der Gewinn von Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League – das große Ziel?

Natürlich wäre das wunderbar, aber es ist ein sehr hochgestecktes Ziel. Die Champions League haben wir schon länger nicht mehr gewonnen, das wäre etwas ganz Besonderes. Wenn es nur ein Titel sein darf, dann nehme ich gerne den.

Im Moment spielen Sie im Champions-League-Achtelfinale gegen Atlético Madrid, zukünftige Gegner könnten Chelsea, PSG oder Barcelona sein. Es klingt immer mehr wie bei den Herren. Verstehen Sie Menschen, die einer Zeit nachtrauern, als Vereine wie Turbine Potsdam oder Umeå IK den Frauenfußball dominierten?

Ja, ich kann das verstehen. Aber diese Zeiten sind vorbei. Die Bedingungen, die wir bei den großen Klubs vorfinden, kann es woanders nicht geben. Das ist eine ganz andere Welt.

Trotzdem gehen Sie nächsten Sommer zurück nach Schweden, um bei Linköpings FC zu spielen.

Ja, aber dies...

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