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20.10.2018 / Ansichten / Seite 8

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Der Westen und Saudi-Arabien

Wiebke Diehl

Endlich stehen Saudi-Arabien und die verbrecherische Politik des saudischen Königshauses ganz oben auf der Agenda von Medien und Politik. Endlich wird laut gesagt, dass es so nicht weitergehen darf. Die mutmaßliche bestialische Ermordung des regierungskritischen Journalisten Chaschukdschi im saudischen Konsulat in Istanbul hat zu einem weltweiten Aufschrei geführt, es werden Konsequenzen gefordert, denn jetzt sei Riad zu weit gegangen, kann man tagtäglich lesen. Zugleich werden Zahlen bekannt, die erneut belegen, dass das deutsche Geschäft mit Rüstungsexporten nach Saudi-Arabien boomt. Die längst überfällige Empörung über die Golfmonarchie kommt nicht nur viel zu spät, kaum jemand will ernsthaft prognostizieren, dass sie greifbare Konsequenzen nach sich ziehen wird.

Saudi-Arabien ist nicht nur einer der größten Förderer des internationalen Terrorismus, dem das saudische Königshaus und das wahhabitische relig...

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