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10.10.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Google verschwieg Datenleck

Konzern wollte erhöhte »Aufmerksamkeit« der Behörden vermeiden

Ein Sicherheitsleck wird euphemistisch gern als »Softwarepanne« bezeichnet. So auch beim Onlinenetzwerk »Google Plus«. Dort hatten Entwickler bestimmter Anwendungsprogramme für Computer und Smartphones (sogenannter Apps) jahrelang unberechtigten Zugang zu einigen privaten Nutzerdaten. Interessant für Nutzer und Behörden könnte sein, dass der Internetriese die Öffentlichkeit erst ein halbes Jahr nach Entdeckung und Schließung der Lücke bei Google Plus informierte.

Als Konsequenz wird auch deswegen die 2011 gestartete Plattform zumindest für Verbraucher dichtgemacht. Der Hauptgrund dürfte sein, dass das als Antwort auf Facebook gedachte Netzwerk offenbar eher Fragen aufwarf; von Konkurrenz konnte indes keine Rede sein. Nun will Google die Möglichkeiten von App-Entwicklern einschränken, auf Nutzerdaten mit dem vom Konzern entwickelten marktbeherrschenden Smartphone-Betriebssystem Android zuzugreifen.

Durch die »Panne« hätten Entwickler auf den Namen, die E-M...

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