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10.10.2018 / Ausland / Seite 6

Kein Risiko eingehen

Zur Wahl in der »Volksrepublik Donezk« dürfen wichtige Oppositionskandidaten nicht antreten

Reinhard Lauterbach

Die Führung der international nicht anerkannten Volksrepublik Donezk (VRD) will vor den für den 11. November geplanten Wahlen offenbar das Risiko eines Personalwechsels vermeiden. Die beiden aussichtsreichsten Gegenkandidaten des nach der Ermordung von Olexander Sachartschenko zum amtierenden Staatsoberhaupt nominierten Denis Puschilin wurden aus formalen Gründen nicht zugelassen. Jetzt stehen Puschilin im November nur zwei bisher völlig unbekannte sogenannte technische Kandidaten gegenüber, deren Aufgabe darin besteht, anzutreten und zu verlieren.

Als erstem wurde schon vor gut zwei Wochen Alexander Chodakowskij die Ausreise aus Russland in die VRD verweigert, als er seine Kandidatur bei den dortigen Behörden anmelden wollte. Er schrieb damals auf seiner Facebook-Seite, er sei von den russischen Grenzbeamten höflich, aber bestimmt an der Ausreise in die VRD gehindert worden. Chodakowskij ist ein früherer Offizier des ukrainischen Geheimdienstes SBU in de...

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