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10.10.2018 / Inland / Seite 4

Neonazis geben sich selbstbewusst

Antisemitische Parolen sowie Angriffe auf Antifaschisten und Polizei in Dortmund

Lenny Reimann

Die Dortmunder Neonaziszene verstärkt aktuell erneut ihre Aktivitäten. Allein seit dem 21. September führte die neofaschistische Partei »Die Rechte« an vier Tagen Kundgebungen in verschiedenen Dortmunder Stadtvierteln durch. Die letzte davon fand am vergangenen Montag mit knapp 40 Teilnehmern auf dem Sonnenplatz im Kreuzviertel statt. Insgesamt 100 Nazigegner standen diesen dort gegenüber. In den Wochen zuvor hatten die Neofaschisten gleich mehrfach für öffentliche Empörung gesorgt. So hatten sie im September die Parole »Wer Deutschland liebt, ist Antisemit!« bei einem ihrer Aufmärsche propagiert, Pyrotechnik gezündet und es damit bundesweit in die Medien geschafft. Am 3. Oktober sollen Insassen des Lautsprecherwagens der Neonazis außerdem Polizeibeamte und Gegendemonstranten mit Feuerlöschern attackiert haben. An besagtem Tag waren die Rechten in der von vielen Mi­grantinnen und Migranten bewohnten nördlichen Innenstadt aufmarschiert.

Während die Dortmun...

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