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08.10.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Airbus will hoch hinaus

Mondbasis und Drohnenschwärme: Chef des Rüstungskonzerns drängt Politik zur Förderung von Weltraumprojekten

Jörg Kronauer

Thomas Enders drängelt. »Die langsame Reaktion Europas auf die ›New Space‹-Revolution macht mir Sorgen«, sagte der Airbus-Vorstandschef am Donnerstag auf dem diesjährigen International Astronautical Congress (IAC) in Bremen. »Ich befürchte, dass wir den nächsten Goldrausch im All verpassen«, warnte er – und nutzte, wie auch andere deutsche Manager aus der Branche, den weltgrößten Raumfahrtkongress, um sich in Pressegesprächen und in Interviews für eine stärkere staatliche Unterstützung und für energischere privatwirtschaftliche Aktivitäten im Weltraum einzusetzen: Wenn »Europa« sich nicht anstrenge, werde es gegenüber anderen Mächten wie den USA, China und Russland weiter zurückfallen und im All den Anschluss verlieren – so wie bei der Mondlandung vor fast 50 Jahren. Da war bekanntlich kein Deutscher dabei.

»New Space«: Das ist das modische Schlagwort, unter dem die immer zahlreicheren Bemühungen zusammengefasst werden, im Weltall Geschäfte zu machen. Das...

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