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04.10.2018 / Ausland / Seite 7

Berlin mauert

Tausende inhaftierte Islamisten in Nordsyrien. Kurdische Behörden fühlen sich mit Problem im Stich gelassen

Nick Brauns

In der nordsyrischen Region Deir Al-Sor läuft derzeit eine Offensive, um die letzten noch vom »Islamischen Staat« (IS) kontrollierten Dörfer und Kleinstädte östlich des Euphrat zu befreien. Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDK) werden dabei von der US-geführten »Anti-IS-Koalition« mit Luftangriffen unterstützt. Indessen fühlt sich die Administration des unter SDK-Kontrolle stehenden Selbstverwaltungsgebietes, das rund ein Drittel des syrischen Territoriums umfasst, mit Tausenden inhaftierten ausländischen IS-Angehörigen im Stich gelassen. Denn nur syrische Staatsangehörige, nicht aber die ausländischen Kämpfer und ihre Familien, werden in Nordsyrien vor Gericht gestellt.

»Wir haben mehr als 500 IS-Kämpfer, 500 Frauen und 1.200 Kinder aus 44 Ländern in Gewahrsam, die für uns eine große Last darstellen«, erklärte der Außenbeauftragte der Selbstverwaltungskantone, Abdulkarim Omar, nun in einem junge Welt vorliegenden Schreiben an die innenpolitische Spre...

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