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04.10.2018 / Inland / Seite 5

Ryanairs Rache

Nach Streiks droht Fluggesellschaft mit Verlegungen und Standortschließungen

Susanne Knütter

Im Konflikt um einen Tarifvertrag, der höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und die Einrichtung eines Betriebsrates ermöglicht, macht Ryanair eine Drohung wahr.

Der Billigflieger will den Standort Bremen mit zwei stationierten Flugzeugen am 5. November schließen, wie die irische Gesellschaft den Beschäftigten in einem Schreiben von Montag mitteilte. Im nordrhein-westfälischen Weeze sollen künftig nur drei statt, wie geplant, fünf Flugzeuge stationiert sein.

Der Großteil der Strecken werde aber fortgeführt, teilte Sprecher Robin Kiely der Deutschen Presseagentur zufolge am Montag mit. Ab Bremen sollen ausländische Maschinen die meisten Strecken übernehmen, in Weeze sollen das die drei verbleibenden Flugzeuge machen. Ein Flughafensprecher rechnet damit, dass dort im Vergleich zum letztem Jahr 15 Prozent weniger Flüge angeboten werden.

Die Gewerkschaft Verdi warf der Airline vor, die Verlegung sei »ein Vergeltungsschlag« für die jüngsten Streiks. In den ...

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