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02.10.2018 / Feuilleton / Seite 11

Wie kommt die Scheiße in die Köpfe?

Eine wissenschaftliche Konferenz in Berlin über »Marx als Anreger«

Jakob Hayner

Der 200. Geburtstag von Karl Marx ist sicher kein schlechter Anlass, um gemeinsam zu überlegen, welche Anregungen von seinem Werk ausgehen. So hatte am vergangenen Wochenende das Kollegium Wissenschaft der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg unter dem Titel »Lebendiges Denken: Marx als Anreger« zum Austausch eingeladen. Fragen der Wissenschaft standen im Vordergrund, in Vorträgen wurde der Einfluss der Marxschen Theorie dargestellt. Nicht erwünscht, so formulierten es die Organisatoren, war bloße Klassikerpflege. Marx hatte bekanntlich für eine »Professoralform« nur Spott übrig, »die ›historisch‹ zu Werke geht und mit weiser Mäßigung überall das ›Beste‹ zusammensucht, wobei es auf Widersprüche nicht ankommt«. Das war für ihn die »Grabstätte der Wissenschaft«. Im Gegenteil war lebendiges Denken gefordert.

Bemerkenswert war schon die Zusammensetzung der Referenten. Zum einen handelte es sich um ältere Wissenschaftler aus der DDR, vor allem von der Akademie ...

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