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29.09.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Die gut geschmierte Militärmaschinerie der Türkei

Jörg Kronauer

Die zunehmenden Spannungen zwischen der Türkei und dem Westen, insbesondere den USA, schlagen sich inzwischen auch in der Rüstungs- und der Militärpolitik nieder. Traditionell bezog das NATO-Mitglied Türkei sein Kriegsgerät vorwiegend aus den Vereinigten Staaten; größere Lieferungen kamen stets auch aus der Bundesrepublik. Seit einigen Jahren versucht Ankara jedoch, sich aus der einseitigen Abhängigkeit vom Westen zu lösen. Zum einen bemüht es sich um neue Waffenlieferanten; bekanntestes Beispiel ist die Suche nach einem neuen Flugabwehrsystem: Hatte die türkische Regierung es zunächst auf ein chinesisches Modell abgesehen, so will sie nun das russische S-400 beschaffen. Das hat zu heftigem Krach mit Washington geführt, das deshalb vor kurzem die Lieferung der bestellten F-35-Kampfjets an die Türkei auf Eis gelegt hat. Wird Ankara einknicken? Wird es auf die russische Su-57 umsteigen? Man wird sehen. Zweitens setzt die Türkei jeden...

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