28.09.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

EU fordert China heraus

Mit neuer »Konnektivitätsstrategie« versucht Brüssel auf Beijings Megaprojekt »Neue Seidenstraße« zu reagieren

Jörg Kronauer

Von China lernen, heißt siegen lernen? Am Mittwoch vergangener Woche hat die EU-Kommission eine neue Strategie vorgestellt, die augenfällige Parallelen zu Beijings Großvorhaben »Neue Seidenstraße« (auch: »One Belt, One Road«) aufweist. Vereinfach formuliert fördert und bündelt diese Initiative Bemühungen, Verkehrskorridore zu Land und zu See aus China in Richtung Westen auszubauen, die Wirtschaftstätigkeit entlang der Korridore zu intensivieren und so nicht nur neue Absatz- und Investitionsfelder für chinesische Firmen zu öffnen, sondern auch die ökonomische Entwicklung entlang der Neuen Seidenstraße zu beleben. Die EU hat jetzt eine neue »Konnektivitätsstrategie« verkündet, die, so hieß es in Brüssel, »zur besseren Verbindung von Europa und Asien« beitragen soll – und zwar, indem sie den Ausbau der Infrastruktur aus Europa in Richtung Osten vorantreibt: »Verkehrsnetze, Energienetze und digitale Netze« sollen neu entstehen oder deutlich verbessert werden;...

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