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28.09.2018 / Inland / Seite 5

»Das sind Einzelfälle«

Berliner FDP kann keinen Zusammenhang zwischen Sanierung und massenhafter Verdrängung erkennen. Mietpreisbremse und Milieuschutz sollen weg

Nico Popp

Die Berliner Landesorganisation der FDP hat sich in die mieten- und wohnungspolitische Debatte in der Hauptstadt eingeschaltet. In Berlin verteuern sich Mieten und auch Wohneigentum neuerdings schneller als in Paris oder London. Überall in der Stadt organisieren sich Mieter, um gegen Mieterhöhungen, massenhafte Verdrängung und fehlenden Wohnraum anzugehen; die amtierende Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher (Die Linke), kommt diesen Kritikern zumindest rhetorisch entgegen. Die Liberalen treten dagegen nun mit einem wohnungspolitischen Programm an, das sich wie ein Positionspapier der Immobilienwirtschaft liest.

Die Partei räumt ein, dass Wohnen in Berlin zu einer »zentralen sozialen Frage« geworden ist. Allerdings nicht, weil eine Eigentümerklasse das recht elementare Interesse der Menschen an einer Behausung zur Quelle ihres Geldeinkommens macht und dabei herauspresst, was irgend geht – indem etwa die Bestandsmieten durch einfallsr...

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