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24.09.2018 / Ausland / Seite 7

Zwölfstundentag geschluckt

Tarifverhandlungen in Österreichs Metallindustrie: Gewerkschaft verzichtet auf Kampf gegen Arbeitszeitverlängerung

Michael G. Mair, Wien

In Österreich haben am vergangenen Donnerstag die jährlich stattfindenden Verhandlungen über Lohnerhöhungen in der Metallbranche begonnen. Die Produktionsgewerkschaft (Pro-Ge) und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) fordern von den Unternehmern unter anderem fünf Prozent mehr Gehalt. »Auftragsstand, Produktion und Exporte sind auf einem Topniveau. Die Gewinne sprudeln. Jetzt muss es auch in den Taschen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer rascheln«, so die Verhandlungsführer der Gewerkschaften, Rainer Wimmer (Pro-Ge) und Karl Dürtscher (GPA-djp). Sie untermauerten ihre Forderung mit Zahlen. So betrage das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr laut Prognosen 3,2 Prozent. Die Produktivität, also die Wertschöpfung pro Beschäftigten, ist demnach in der Metallindustrie um mehr als sechs Prozent gestiegen. Die Inflationsrate liege bei 2,1 Prozent. Allerdings seien von der Teuerung niedrige Einkommen stärker betroffen...

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