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22.09.2018 / Ausland / Seite 7

Südossetien weiter isoliert

Kaukasusrepublik feiert 28. Jahrestag der Unabhängigkeit. Führung will Anschluss an Russland

David X. Noack, Zchinwal

Ohne größere Überraschung hat Südossetien am Donnerstag mit einer Parade in der Hauptstadt Zchinwal den 28. Jahrestag der Unabhängigkeit der Kaukasusrepublik gefeiert. Ein zuvor von halboffizieller Seite gestreutes Gerücht, dass der syrische Präsident Baschar Al-Assad zu den Festlichkeiten kommen würde, bewahrheitete sich nicht. Syrien hatte erst im Mai die Unabhängigkeit der von Georgien abgespaltenen Republik anerkannt – als fünftes UN-Mitglied überhaupt –, Südossetiens Präsident Anatoli Bibilow besuchte im Juli Damaskus. Doch neben dem syrischen Botschafter in Moskau, Riad Haddad, sowie abchasischen und russischen Vertretern reiste kein ausländischer Repräsentant nach Zchinwal, was wieder einmal die Isolation des Landes unterstrich. Nach der eher kleinen Parade zur Mittagszeit begann ein Volksfest mit Sportveranstaltungen, volkstümlichen Tänzen und einem Bierfestival.

Das Kaukasusland leidet unter Korruption sowie verschiedenen außenpolitischen Krisen ...

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