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21.09.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Patriarch goes public

Mit Knorr-Bremse AG wagt sich ein gewerkschaftsfeindlich und autokratisch geführtes Unternehmen an die Börse

Bernd Müller

Deutschland steht ein weiterer großer Börsengang bevor. Im vierten Quartal will der Zulieferer Knorr-Bremse AG einen Teil seiner Aktien in Frankfurt am Main auf das Parkett bringen. Nach der Medizintechniksparte von Siemens dürfte dies der zweitgrößte derartige Verkauf von Firmenanteilen in diesem Jahr werden.

Das Unternehmen ist in seinem Bereich weltweit die Nummer eins und befindet sich derzeit noch komplett in Familienhand. Bei Eisenbahnbremsen hält es einen globalen Marktanteil von rund 50 Prozent und bei Lkw-Druckluftbremsen sind es gut 42 Prozent. Von der Ausgabe der Aktien hat die Firma aber unmittelbar noch nichts. Denn ausschließlich Wertpapiere aus dem Besitz des Mehrheitsaktionärs Heinz Hermann Thiele und seiner Tochter sollen plaziert werden, teilte das Unternehmen zu Wochenbeginn mit.

Dabei soll es sich um einen »bedeutenden Minderheitsanteil« handeln. Die Nachrichtenagentur Reuters will aus Finanzkreisen erfahren haben, dass nicht mehr als ...

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