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20.09.2018 / Inland / Seite 4

Jugend ohne Perspektive

Weltkindertag: Mehr Jugendliche in BRD in geschlossenen Einrichtungen. Zuwenig finanzielle Hilfe für arme Familien

Kristian Stemmler

Am Mittwoch hat das Bundeskabinett ein Vorhaben mit dem euphemistischen Titel »Gute-Kita-Gesetz« auf den Weg gebracht. Natürlich nutzte die als sozialdemokratische Hoffnungsträgerin hochgejubete Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) die Gelegenheit, um sich als Vorkämpferin für soziale Gerechtigkeit zu präsentieren. »Gute Kitas dürfen kein Privileg der Reichen sein«, pries die Ministerin laut Welt vom Mittwoch ihr Gesetz an. Bis 2022 sollen knapp 5,5 Milliarden Euro dafür ausgegeben werden, so dass »einkommensschwache Eltern« keine Kitagebühren mehr zahlen.

Grund zum Jubeln für Kinder und Jugendliche am heutigen Weltkindertag (nicht zu verwechseln mit dem Internationalen Kindertag, der von den sozialistischen Ländern auf den 1. Juni festgelegt wurde)? Für die Schwächsten der Schwachen hat Giffeys Ministerium nicht so viel übrig: Gerade einmal vier Modellprojekte für Straßenkinder förderte es in den Jahren 2015 und 2016 mit insgesamt 400.000 Euro...

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