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19.09.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Bahn frei für US-Gas

Auf Gipfel der Drei-Meere-Initiative gab es viele Reden und ein klares Ziel: Russland aus Europamarkt drängen

Reinhard Lauterbach

In Bukarest hat Montag und Dienstag der dritte Gipfel der sogenannten Drei-Meere-Initiative (Ostsee, Schwarzes Meer, Adria) getagt. In diesem Format haben sich zwölf Staaten aus Ost- und Mitteleuropa zusammengeschlossen: von Estland bis Bulgarien. Alle bis auf Österreich zählen zu den »neuen« EU-Mitgliedern. Erstmals nahm als Gast Bundesaußenminister Heiko Maas teil. Er warnte davor, »Europa« »nach Himmelsrichtungen aufzuteilen«. Es gebe nur ein Europa, erklärte der SPD-Politiker den Anwesenden. Auch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker war angereist. Im Sitzungssaal hingen die Flaggen des Gastgeberlandes Rumänien, der EU und der NATO.

Anlass zur Sorge in den politischen Zentren des »alten Europa« gibt es durchaus. Die Drei-Meere-Initiative war 2015 in New York mit einem »Kick-off-Treffen« gestartet – angeblich am Rande der UNO-Vollversammlung und von Anfang an mit wärmster Unterstützung Washingtons. Zum letzten Gipfel in Warschau im Juli 2017 hatt...

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