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18.09.2018 / Sport / Seite 16

Wie er sein sollte

Der 26jährige Simon Yates gewinnt die 73. Vuelta a España. Es zeichnet sich ein Generationenwechsel im Radsport ab

Janusz Berthold

Bei der am Sonntag in Madrid zu Ende gegangenen 73. Vuel­ta a España ist die Radsportwelt vermutlich Zeuge eines schönen und Hoffnungen weckenden Generationenwechsels geworden. Mit dem Triumph des 26jährigen Simon Yates (Team Mitchelton-Scott) wurden alle Grand Tours des Jahres von britischen Fahrern gewonnen. Nachdem der berechtigter Kritik ausgesetzte Engländer Chris Froome im Frühjahr den Giro d’Italia und der Waliser Geraint Thomas im Juli die Tour de France für sich entschieden, beschenkte sich Ya tes nun mit dem größten Erfolg seiner bisherigen Karriere. Schon beim Giro hatte er bis kurz vor Schluss geführt, musste dann jedoch den Strapazen Tribut zollen und fiel hoffnungslos zurück. Er hatte aber mit unbekümmerter Fahrweise ohne taktische Zwänge begeistert: Es war Radsport, wie er sein sollte.

Yates hielt sich in den vergangenen drei Wochen auf der Iberischen Halbinsel zurück und bewies seine gewonnene Reife. Deutlich war zu spüren, wie er sich ans...

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