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18.09.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Fördern und fordern

US-Regierung bietet europäischen Abnehmern billiges Flüssiggas und droht mit Sanktionen gegen Betreiber von Pipelineprojekt »Nord Stream 2«

Jörg Kronauer

Die Trump-Administration verleiht ihrer Flüssiggas-Verkaufsoffensive in Deutschland neuen Schub. Vergangene Woche hielt sich US-Vizeenergieminister Dan Brouillette vier Tage lang in Berlin auf, um gemeinsam mit US-Botschafter Richard Grenell für den Bezug US-amerikanischer LNG-Lieferungen (Liquefied Natural Gas, Flüssiggas) zu werben. Beide trafen Repräsentanten der deutschen Energiebranche, darunter ein Vertreter von RWE sowie Uniper-Vorstand Keith Martin. Brouillette kam zudem mit dem Staatssekretär im Auswärtigen Amt Walter Lindner zusammen und wollte auf einer Veranstaltung der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) für sein Anliegen werben. Ergänzend bemühten sich die beiden US-Vertreter um die mediale Öffentlichkeit. Es gelte, »den US-Erdgasreichtum zur Förderung der Energievielfalt in der EU zu nutzen«, verlangten sie in einem Namensbeitrag, der Mitte der Woche vom Handelsblatt veröffentlicht wurde: LNG sei »eine mobile, flexible Energiequelle« – ...

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