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17.09.2018 / Thema / Seite 12

Willkommene Lückenfüller

Vorabdruck. Infolge einer rabiaten Kürzungspolitik fehlen im Sozialbereich allerorten Arbeitskräfte. Die werden durch unentgeltlich tätige Freiwillige ersetzt. Eine Kritik der Ehrenamtsökonomie

Claudia Pinl

In diesen Tagen erscheint im Kölner Papy­rossa-Verlag von Claudia Pinl das Buch »Ein Cappuccino für die Armen. Kritik der Spenden- und Ehrenamtsökonomie«. Wir veröffentlichen daraus in gekürzter Fassung und mit freundlicher Genehmigung von Verlag und Autorin das Kapitel »Ehrenamt – ›Ressource für kommunale Entwicklungsprozesse‹«. (jW)

»Ich weiß nicht, wie viele Wände in Kitas, Grundschulen und Gymnasien ich gestrichen habe, Fenster geputzt, Gardinen genäht und aufgehängt, Schränke besorgt, Feste organisiert und durchgeführt, Ausflüge begleitet«, schreibt eine Mutter in einem Leserbrief an den Kölner Stadtanzeiger im Juli 2017. Stadtteilmütter und Quartierlotsen sind in sozialen Brennpunkten unterwegs, Bildungspaten helfen bei der Übermittagsbetreuung in Schulen und bei der Leseförderung, Ehrenamtliche steuern den Bürgerbus; Bäckereien und Lebensmittelhändler haben sich schon lange aus dem ländlichen Raum verabschiedet, ehrenamtlich betriebene Dorfläden ve...

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