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17.09.2018 / Ansichten / Seite 8

Der nächste Schub

Seehofer, Maaßen und der deutsche Staat

Arnold Schölzel

Die Koalition bricht nicht. Der Fall Maaßen wird durch Versetzung oder Rücktritt »gelöst« – so die Verlautbarungen des Wochenendes.

Die Regierungskrise bleibt. Sie hat den Namen Horst Seehofer. Als Maaßen zum wiederholten Mal auf der Nase der Kanzlerin herumtanzte, war er sich des Rückhalts seines direkten Vorgesetzten sicher. Der wäre daher aus demselben Grund fällig. Der CSU-Vorsitzende nannte faktisch Merkels Migrationspolitik »Mutter aller Probleme«, ein Blödsinn, den die AfD dankbar aufnahm. Selbst Markus Söder ließ davon die Finger und stellte soziale »Errungenschaften« Bayerns in den Mittelpunkt seines Wahlkampfes. Die Delegierten des CSU-Parteitages am vergangenen Sonnabend waren über Seehofers Parallelkampagne sichtlich fassungslos. Sie dürften die 10.000 Demonstranten gegen Mietwucher am selben Tag in München als Fingerzeig für das Ergebnis vom 14. Oktober wahrgenommen haben. Inzwischen ist die Rede von bis zu sieben Parte...

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