15.09.2018 / Inland / Seite 4

Kämpferisch trotz Ausschlusses

Die Linke liegt in Bayern bei fünf Prozent. In der BR-»Wahlarena« durfte sie dennoch nicht mitreden

Claudia Wangerin

Bei der Bundestagswahl hat Die Linke in Bayern 6,1 Prozent der Stimmen geholt; diese Woche kam sie in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des Bayerischen Rundfunks (BR) immerhin auf fünf Prozent. Demnach könnte sie am 14. Oktober in den Landtag des Freistaats einziehen. Doch in der »Wahlarena« des BR am Mittwoch abend durfte sie keinen ihrer Spitzenkandidaten ins Rennen schicken – im Gegensatz zur FDP, die in der Umfrage ebenfalls bei fünf Prozent lag. Sie stellt im aktuellen Landtag auch keine Fraktion, sondern nur einen einzelnen Abgeordneten, der nicht auf dem Ticket der Partei eingezogen war, sondern erst 2017 von den »Freien Wählern« zur FDP wechselte.

Gegen die scheinbar willkürliche Einladungspolitik half es vorerst nicht, dass sich der Obmann der Linksfraktion im Rechtsausschuss des Bundestags einschaltete: »Das ist nicht nur offensichtlich rechtswidrig. Es ist ein politischer Skandal«, hatte Niema Movassat ...

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