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13.09.2018 / Thema / Seite 12

In Frieden für Wahrheit und Fortschritt

Die Akademie der Landwirtschaftswissenschaften war eine der größten Forschungseinrichtungen der DDR. Eine neue Publikation stellt ihre Geschichte vor – differenziert und sachlich

Hubert Laitko

Der überwiegende Teil der in der DDR betriebenen außeruniversitären Agrarforschung, die das wissenschaftliche Hinterland der landwirtschaftlichen Praxis bildete, war in einer zentralen Institution konzentriert: der 1951 gegründeten Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin (DAL) bzw. der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR (AdL, Umbenennung 1972). 1991 wurde sie unter Berufung auf den Einigungsvertrag per Dekret aufgelöst. Mit am Ende über 12.000 Mitarbeitern (davon 3.400 Wissenschaftlern) zählte sie zu den größten Forschungsorganisationen der DDR. Durch ihre über das ganze Land verteilten Einrichtungen trug sie wesentlich dazu bei, dass die auf genossenschaftlichem und staatlichem Eigentum basierende Landwirtschaft im Verlauf ihrer Entwicklung ein beachtliches Produktions- und Produktivitätswachstum erzielte. Dass das Niveau der Bundesrepublik dennoch nicht erreicht wurde, steht auf einem anderen Blatt und geht weitgeh...

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