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13.09.2018 / Inland / Seite 5

Der nächste Krankenhausstreik

Beschäftigte in Homburger Uniklinik stimmen für unbefristete Arbeitsniederlegung

Daniel Behruzi

Nach 44 bzw. 34 Streiktagen hat Verdi kürzlich an den Unikliniken Düsseldorf und Essen eine Vereinbarung für mehr Personal und Entlastung durchgesetzt (siehe jW vom Dienstag). Und schon steht der nächste Arbeitskampf vor der Tür: Wie die Gewerkschaft am Mittwoch nachmittag bekanntgab, votierten 97,87 Prozent der Verdi-Mitglieder im Homburger Universitätsklinikum des Saarlandes dafür, ab dem 19. September in einen unbefristeten Erzwingungsstreik zu treten. Ihnen geht es ebenfalls nicht um mehr Geld, sondern darum, mehr Kolleginnen und Kollegen auf die Stationen zu bringen. Um das zu erreichen, planen sie einen »Pflegezangen-Streik« und »Tsunami-Streikwellen der anderen Berufsgruppen«.

Ganz bewusst hat Verdi seine Streiktaktik vorab veröffentlicht: Der Klinikvorstand soll sehen, was auf ihn zukommt. Man werde versuchen, den Druck »möglichst schnell zu erzeugen, um den unbefristeten Streik so kurz wie möglich zu halten«, heißt es in dem jW vorliegenden Papie...

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