Gegründet 1947 Sa. / So., 16. / 17. Februar 2019, Nr. 40
Die junge Welt wird von 2161 GenossInnen herausgegeben
12.09.2018 / Sport / Seite 16

Kurz geschüttelt – weiter geht’s

Gehirnerschütterungen werden im Fußball immer noch nicht ernst genommen

Rouven Ahl

Fußball ist der einzige Kontaktsport, bei dem der Kopf regelmäßig zum Erzielen von Toren genutzt wird. Und das ohne jeglichen Schutz. Fahrlässig, denn bei bis zu einem Fünftel aller Verletzungen ist der Kopf betroffen, wie das Magazin Der Spiegel Anfang Juni schrieb.

Mediziner und Wissenschaftler warnen immer wieder davor, Kopfverletzungen auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn die Folgen können fatal sein, reichen vom Karriereaus bis hin zum zum Tod. Gefährlich wird es vor allem dann, wenn insbesondere Gehirnerschütterungen nicht angemessen behandelt werden.

Wer sich während des Spiels das Bein bricht, wird mit der Bahre vom Platz betragen und läuft später mit einem Gips durch die Gegend. Die Folgen von Gehirnerschütterungen entwickeln sich hingegen erst in einem schleichenden, unsichtbaren Prozess.

Im American Football wurden voriges Jahr endlich die Zusammenhänge zwischen den heftigen Kollisionen auf dem Spielfeld und der Gehirnerkrankung CTE (chroni...

Artikel-Länge: 3347 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €