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12.09.2018 / Inland / Seite 8

»Nicht bevorzugten Kirchen Geld zuschießen«

Stadt Aachen finanziert »Interreligiösen Dialog« mit Integrationsmitteln. Gespräch mit Werner Hager

Gitta Düperthal

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten, IB KA, kritisiert die Finanzierung des Aachener »Interreligiösen Dialogs« aus Mitteln des kommunalen Haushalts für Integration. Nun sind die dafür vorgesehenen 3.000 Euro kein großer Betrag – für Sie aber dennoch ein Grund zur Aufregung?

Wir monieren grundsätzlich, dass überhaupt Religionsgemeinschaften oder deren Aktivitäten aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Der Inte­grationsrat hat die Aufgabe, einen Querschnitt der Bevölkerung zu fördern.

Ebenso am Dialog beteiligt sind die Stadt Aachen und die Nichtregierungsorganisation »Religions for Peace«.

Dass sich die Stadt überhaupt in einen religiösen Prozess einschaltet, ist zu kritisieren. Sie tritt als Moderator auf – da­raus ist aber nicht zu folgern, dass sie ein neutraler Akteur ist. Ihre Vertreter können selbst Kirchenmitglied oder Anhänger einer Glaubensgemeinschaft sein.

Ich finde es gut, wenn sich bei »Religions for Peace« Gemeinde...

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