11.09.2018 / Sport / Seite 16

Schrecken auf Schmirgelpapier

Gegen die Gummiwand: Das Finalwochenende der US Open

Peer Schmitt

Die diesjährigen US Open haben das Finalwochenende bekommen, das sie verdienten. Es war ein hässliches Tennisturnier. Nicht, dass die drei anderen Majors dieser Saison Schönheits- und Fairnesspreise gewonnen hätten, im Gegenteil. Die US Open aber setzten dem Schrecken die Krone auf.

Das begann schon bei den äußeren Bedingungen: Sengende Hitze bei extremer Luftfeuchtigkeit sind für das Betreiben von Hochleistungssport nicht unbedingt ideal. Zu allem Überfluss hat man die Plätze noch einmal langsamer gemacht. Zunächst ersetzte man den Asphaltuntergrund durch Zement, dann erhöhte man in der darauf verlegten Oberfläche den Anteil von grobem Sand. Man hätte gleich auf Schmirgelpapier spielen können. Ein langsamer Hartplatz mit relativ hohem Ballabsprung scheint wiederum das ideale Terrain für Naomi Osaka zu sein. Die 20jährige, größtenteils in New York aufgewachsene Tochter einer Japanerin und eines Haitianers hat in ihrer jungen Karriere bisher zwei Tennistur...

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