11.09.2018 / Ansichten / Seite 8

Fehlkauf des Tages: Ungarn

Reinhard Lauterbach

Vor 29 Jahren nahm an der ungarisch-österreichischen Grenze ein Minister eine Drahtschere in die Hand und ließ DDR-Bürger über eine »Balkanroute«, die damals noch nicht so hieß, nach Österreich und weiter in die BRD ausreisen. Der Rest ist Geschichte. Neun Jahre später veröffentlichte die Bundesregierung Dokumente, die nahelegten, dass der damalige Kanzler Helmut Kohl die Öffnung der Grenze gekauft hatte: Mit einer Bürgschaft für einen 500-Millionen-Mark-Kredit der Deutschen Bank an das hochverschuldete, noch sozialistische Land.

Fünfzehn Jahre später trat Ungarn mit einer Reihe ...

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