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11.09.2018 / Ausland / Seite 7

Riad blockiert Gespräche

Ansarollah können nicht an Treffen zu Jemen in Genf teilnehmen

Wiebke Diehl

Bevor sie überhaupt begonnen haben, sind die ersten Jemen-Gespräche seit 2016 am Samstag gescheitert. Die Delegation der Ansarollah konnte nicht nach Genf kommen, weil Riad, das gemeinsam mit mehreren Verbündeten den Luftraum über dem Land kontrolliert, ihre Bedingungen für eine Anreise abgelehnt hatte. Die Ansarollah, in westlichen Medien auch Huthis genannt, die weite Teile des Jemen kontrollieren, hatten gefordert, in einem Flugzeug des Oman und nicht der Vereinten Nationen nach Genf geflogen zu werden. Begründet hatten sie ihre Forderung damit, dass die Vereinten Nationen ihren sicheren Transport bereits in der Vergangenheit nicht hätten garantieren können.

Nach den letzten Jemen-Gesprächen vor zwei Jahren saß die Delegation der Ansarollah wegen einer Luftblockade drei Monate lang in Oman fest. Die zweite Forderung, in dem Flugzeug Verletzte mitnehmen zu dürfen, um ihnen im Ausland eine medizinische Behandlung zu ermöglichen, hatte Saudi-Arabien ebenf...

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